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    <title>Lustreisen (Rubrik:SEX, EPISODE 3 Erpressung im Buero)</title>
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    <title>Lustreisen</title>
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    <title>SOLL ICH SIE V&amp;Ouml;GELN?</title> 
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    <description>&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;267&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/sexphantast/images/aweb30.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SEX, EPISODE 3: Eine schwierige Situation. Seit einigen Wochen ficke ich die Frau meines Chefs. Wobei nat&amp;uuml;rlich nicht die sexuelle Begegnung das Schwierige ist, sondern die Tatsache, dass der Chef nichts davon wei&amp;szlig;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingrid ist Anfang 40, sieht blendend aus und ist dennoch seit 15 Jahren mit diesem Arsch verheiratet. &quot;Er ist ein guter Mann&quot;, sagt sie, meistens, w&amp;auml;hrend sie sich unter meiner Dusche von allem Verr&amp;auml;terischen befreit. Aber Sex spielt halt keine wirklich gro&amp;szlig;e Rolle mehr in der Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Klassiker: Der Alte kann oder will nicht mehr (und besorgt es wom&amp;ouml;glich lieber der Sekret&amp;auml;rin), der Junge, also ich, vermittelt das Gef&amp;uuml;hl, begehrt zu werden. Ein Klischee, freilich. Aber warum wird ein Klischee zum Klischee?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://twoday.net/static/sexphantast/images/aweb30.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;67&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/sexphantast/images/aweb30_small.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Sei&apos;s drum. Der Hunger dieser Frau ist nicht zu meinem Nachteil. Im Gegenteil. Das Weib macht mich verr&amp;uuml;ckt. Und es befriedigt in mir nebenbei ein ganz primitives Bed&amp;uuml;rfnis: Denn wann immer mein Chef mein B&amp;uuml;ro betritt, um mir wieder einmal mit dem bedeutenden Vorgesetzten-Blick mitzuteilen, dass unser Budgetloch gr&amp;ouml;&amp;szlig;er geworden ist, habe ich eine ph&amp;auml;nomenale Freude daran, mir auszumalen, was w&amp;auml;re, w&amp;uuml;rde ich ihm sagen: Machen Sie sich nix draus, daf&amp;uuml;r bearbeite ich die L&amp;ouml;cher ihrer Frau zu deren vollster Zufriedenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt nat&amp;uuml;rlich beim Gedankenspiel. Aber auch ein solches kann ein Kick sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit, so geil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat sich vor wenigen Tagen ein bizarres Problem ergeben. Kollegin Jana hat uns n&amp;auml;mlich entdeckt. Es ist schon ziemliches Pech, wenn eine bekannte Person (zur abendlichen Essenszeit) das Tepidarium eines kleinen (man m&amp;ouml;chte meinen, eines v&amp;ouml;llig unbekannten) Thermalhotels in Ungarn betritt, w&amp;auml;hrend die Frau unseres Chefs vor mir kniet, weil sie gar so leidenschaftlich dem Reiz des Erwischtwerdens zugetan ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist sie also, Jana. Uns drei fehlen die Worte. Und meine gut sichtbare Erektion wirkt in diesen Augenblicken nicht nur als etwas deplatziertes Stilleben, sondern verhindert auch jeden Ansatz f&amp;uuml;r ein &quot;Es ist nicht, wonach es aussieht.&quot; Und so stehen wir vier (Jana, Ingrid, ich und mein Schwanz) da, schauen einander an und einigen uns dann doch im Gespr&amp;auml;ch: Es, also das &quot;Bist deppert, ich kann&apos;s nicht glauben&quot;, hat nicht stattgefunden. Jana verspricht, ein Grab zu sein, und das Geheimnis ist eben um eine ungewollte Facette reicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit, so ertr&amp;auml;glich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://twoday.net/static/sexphantast/images/aweb30.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;67&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/sexphantast/images/aweb30_small.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Aber schon zwei Tage sp&amp;auml;ter erkl&amp;auml;rt Jana ihr Wissen zum sexuellen Spiel. Das &amp;auml;u&amp;szlig;ert sich zu Beginn nur in kleinen Wort-Stichen im Stil von &quot;Na, heute schon die Frau Chefin begl&amp;uuml;ckt?&quot; oder &quot;Psst, top secret, der Chef ist mit seiner Frau essen - hoffentlich bahnt sich da keine Aff&amp;auml;re an.&quot; Ich bem&amp;uuml;he mich um ein gequ&amp;auml;ltes L&amp;auml;cheln, weil ich ihr nicht das Gef&amp;uuml;hl geben will, ihre Originalit&amp;auml;t k&amp;ouml;nnte mich verunsichern. Aber damit nicht genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann n&amp;auml;mlich betritt Jana das B&amp;uuml;ro, tritt hinter mich und ber&amp;uuml;hrt mich. Sie f&amp;auml;hrt mir mit der Hand durchs Haar und fragt mich, was ich denn von sexueller Bel&amp;auml;stigung am Arbeitsplatz hielte. Das darf nicht wahr sein. Die Frau ist gnadenlos. Ich antworte, dass ich damit wenig Erfahrung habe und wohl auch keine Lust, sie zu machen. Aber ich habe noch nicht einmal ausgesprochen, da l&amp;auml;chelt sie mich an und sagt: &quot;Wir wollen doch nicht, dass der Chef b&amp;ouml;se wird.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erpressung. Ich halt&apos;s nicht aus. Das ist doch nur Stoff f&amp;uuml;r einen schlechten Film und nicht f&amp;uuml;r das Leben. Niemals. Ich habe zwei Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ist, dass ich beim monatlichen Anblick meines Gehaltszettels stets darauf zu achten habe, dass mein Chef guter Laune ist. Denn wenn er das nicht ist und eine Trennung allenfalls erw&amp;auml;hnen w&amp;uuml;rde, w&amp;auml;re ich im Eiltempo in einer Sackgasse meines Seins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite ist, dass in jedem vern&amp;uuml;nftigen Film, so ein Luder der Strafe des M&amp;ouml;rders nicht entgehen kann. Ich muss mir aber im selben Moment eingestehen, dass mir bei der professionellen Menschenbeseitigung die Erfahrung fehlt. Und dass es eben Situationen gibt, wo es kein erstes Mal gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich demnach nun tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://twoday.net/static/sexphantast/images/aweb30.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;67&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/sexphantast/images/aweb30_small.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Reden. Reden hilft immer. Ich gehe die paar Schritte zu Janas B&amp;uuml;ro, trete vor ihren Schreibtisch und ignoriere das L&amp;auml;cheln, das ausdr&amp;uuml;ckt: Ist der Lustspender etwa ratlos? Ich unternehme den in solchen F&amp;auml;llen wohl &amp;uuml;blichen Versuch, von wegen Vernunft annehmen oder in Frieden vergessen. Denn wo soll das hinf&amp;uuml;hren? Jana erhebt sich, tritt selbstbewusst vor mich hin und . . . greift mir zwischen die Beine. &quot;Du willst also wissen, wo das hinf&amp;uuml;hren soll&quot;, fragt sie mich, um sich selbst ganz emotionslos die Antwort zu geben: &quot;Ich sag&apos;s dir, schnurstracks in mein Bett.&quot; Ich erinnere mich in dem Moment an die letzte Weihnachtsfeier, als ich Janas Bitte, sie doch quer durch ihre Wohnung zu v&amp;ouml;geln, ihrem massiv &amp;uuml;berh&amp;ouml;hten Alkoholkonsum zugesprochen habe. Damals konnte ich nicht ahnen, dass meine beruhigenden Worte (&quot;schon gut, vielleicht ein anderes Mal&quot;), w&amp;auml;hrend ich sie ins Taxi hievte, dereinst dramatische Realit&amp;auml;t werden w&amp;uuml;rde. Nein, Janas Langzeitged&amp;auml;chtnis war vom vielen exzellenten Zweigelt nicht im geringsten beeintr&amp;auml;chtigt worden. Leider. Schei&amp;szlig;e. Jetzt stehe ich da, mit einer weiblichen (immerhin) Hand im Schritt und suche mein gesamtes Gehirn nach einem Fluchtweg ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Augenblicke, in denen alle erdenklichen Gedanken im Sekunden-Takt einschie&amp;szlig;en. Soll ich&apos;s dem Chef sagen? Soll ich sie v&amp;ouml;geln? Soll ich auswandern? Soll ich sie ignorieren und im Bedarfsfall alles abstreiten? Oder soll ich sie doch ermorden? Oder den Chef? Oder mich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He, gesch&amp;auml;tzte Blogger, wie soll&apos;s verdammt noch einmal jetzt weitergehen?</description>
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    <dc:subject>SEX, EPISODE 3 Erpressung im Buero</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 phantast</dc:rights>
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