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    <title>Lustreisen (Rubrik:SEX, EPISODE 5 Regungslosigkeit)</title>
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    <title>Lustreisen</title>
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    <title>RHYTHMUS-RESISTENZ</title> 
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    <description>Kyra, Kyra, b&amp;ouml;ses M&amp;auml;dchen. Wie konntest du mir nur &lt;a href=&quot;http://unberechenbar.twoday.net/stories/623904/&quot;&gt;DAS&lt;/a&gt; antun? Eine Geschichte hat gereicht, um einer Erinnerung den Weg frei zu machen. Und Erinnerungen k&amp;ouml;nnen unerbittlich sein. Dabei hatte ich diese so gut vergraben, ganz tief unter meiner Seelen-Erde. Aber untot bleibt eben untot. Und jetzt muss ich diesem absolut grotesken Erotik-Zombie ins Auge blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es begab sich, . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . dass ich mit Freunden in der Diskothek U4 landete. Und mein Blick fiel alsbald auf eine extrem attraktive Frau. Blond. Gut aussehend. Und ein K&amp;ouml;rper, der auch im d&amp;auml;mmrigen Licht als erobernswert erschien. Also routinem&amp;auml;&amp;szlig;ige Kontakaufnahme. Die von Erfolg gekr&amp;ouml;nt sein sollte. Wenn auch nicht in dieser Nacht (Details dazu sind zu vernachl&amp;auml;ssigen). Es kam zum Telefonnummern-Tausch. Und es kam zum neuerlichen Disko-Rendezvous.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bestens bis hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hie&amp;szlig; Anna, war 32 Jahre alt, war frech, witzig und offen. Ich begegnete ihr daher mit Frechheit, Witz und Offenheit. Ihr Ohr bekam offenbar zu h&amp;ouml;ren, was es h&amp;ouml;ren wollte, und so dauerte es nicht lange bis zur ersten Ber&amp;uuml;hrung und noch einmal nicht lange bis zum erl&amp;ouml;senden Satz &quot;Gehen wir.&quot; Wohlgemerkt, sie ergriff die entscheidende Initiative, daran sollte ich mich sp&amp;auml;ter erinnern. Wir fuhren zu mir nachhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bestens bis hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mir angekommen, wollte ich selbstverst&amp;auml;ndlich noch ein Gl&amp;auml;schen vom guten Roten kredenzen, aber sie (ja, sie) gab mir zu verstehen, dass ich mir jeglichen romantischen Vorspiel-Schei&amp;szlig; laden k&amp;ouml;nnte, wollte nur das Bett. Kaum waren wir im Schlafzimmer, hatte ich vorerst einmal Gummi-Gedanken. Also verlie&amp;szlig; ich den Raum, um ein Kondom zu holen. Ich kam zur&amp;uuml;ck, und Anna lag splitternackt auf meinem Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr alles bestens, aber noch gut genug bis hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Romantik war, das hatte ich rasch begriffen, nicht das Gebot der Stunde. Daher verzichtete ich auch auf Firlefanz a la Kerzen, Duftl&amp;auml;mpchen oder R&amp;auml;ucherst&amp;auml;bchen. Hier war promptes Handeln gefragt. Also verwandelte ich mich in alter Routine in den nackten Eroberer und begab mich, den Gipfel im Hinterkopf, ins Basilager I, zum gekonnten Vorspiel, wie ich annahm. Zwar fehlte mir ein wenig der Aufgeilungs-Funke, aber was soll&apos;s, dachte ich, rein ins Gl&amp;uuml;ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in Ordnung bis hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nun begab sich folgendes: Die Frau reagierte nicht. Anna lag einfach nur da. Mit geschlossenen Augen. Entspannt, aber v&amp;ouml;llig unaufgeregt. Und lie&amp;szlig; mich an ihrem K&amp;ouml;rper arbeiten. Ich bem&amp;uuml;hte fortan mein gesamtes Repertoire. Ich streichelte und k&amp;uuml;sste. Nichts. Ich schleckte und liebkoste. Nichts. Ich biss und kratzte. Nichts. Kopf, Br&amp;uuml;ste, Bauch, Schenkel, Muschi, ich engierte mich wie ein Idiot. Mein Sprache pendelte zwischen &lt;i&gt;S&amp;uuml;&amp;szlig;er, kleiner Hoppelhase&lt;/i&gt; &amp;uuml;ber &lt;i&gt;Was f&amp;uuml;r ein K&amp;ouml;rper, ich genie&amp;szlig;e dich&lt;/i&gt; bis &lt;i&gt;Du willst es doch, du geile Sau&lt;/i&gt;. Nichts. Ich vernahm kein Wort. weder der Zustimmung, noch der Ablehnung. Kein St&amp;ouml;hnen. Kein Gurren. Kein Keuchen. Aber immerhin atmete sie noch. Ihre Arme waren seitlich weggestreckt, ihre K&amp;ouml;rperhaltung gerade. Und ich kam mir vor wie ein Perverser, der sich heimlich des N&amp;auml;chtens in der Prosektur den Kick holt. Ja, ich war an der Grenze meines Schaffens angelangt. Und die D&amp;auml;monen der Selbstzweifel breiteten ihre Schwingen aus, verdunkelten den Raum, der Minuten zuvor voller Selbstvertrauen erhellt gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts mehr gut bis hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sollte noch schlimmer kommen. Ich suchte den Dialog. Die knallharte Recherche. Ich bat sie um Stellungnahme. &lt;i&gt;Wir m&amp;uuml;ssen das hier nicht tun&lt;/i&gt;, belehrte ich sie. &lt;i&gt;Es soll doch beiden Spa&amp;szlig; machen&lt;/i&gt;, zeigte ich mich von meiner liberalsten Seite. &lt;i&gt;Wie sch&amp;auml;tzt du diese au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnliche sexuelle Situation ein&lt;/i&gt;, versuchte ich, mich der Sache intellektuell zu n&amp;auml;hern. Nichts. Sie erstickte meine Redseligkeit mit einem Augenaufschlag und der leisen Forderung: &lt;i&gt;Schlaf&apos; mit mir!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles gekl&amp;auml;rt bis hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war offenbar blind. Anna hat einfach nichts &amp;uuml;brig f&amp;uuml;r das Drumherum. Was sie will, ist gefickt werden. Wie konnte ich elender Petting-Egoist das nur &amp;uuml;bersehen. Aber jetzt.&lt;br /&gt;
Oder auch nicht. An ihrem passiven (um es freundlich auszudr&amp;uuml;cken) Verhalten &amp;auml;nderte sich auch nichts, als ich in sie eindrang. Sie war resistent gegen jeden Rhythmus, gegen jede zus&amp;auml;tzliche Fingerfertigkeit, gegen jede Zungenakrobatik, gegen jeden Stellungswechsel. Nichts. Nichts. Nichts. Au&amp;szlig;er der Zerst&amp;ouml;rung meines an und in vielen weiblichen K&amp;ouml;rpern errichteten Ego. Nun mag der geneigte Leser sich denken, warum ich nicht l&amp;auml;ngst mein Heil im sofortigen Abbruch gesucht habe. Einfache Erkl&amp;auml;rung daf&amp;uuml;r: Ehrgeiz. Ich wollte es partout nicht glauben, dass es mir nicht gelingen sollte, diese Frau zu einem Hauch von Verschmelzung, zu einem leisen Anflug von Ekstase zu bewegen. Aber es war so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles unn&amp;ouml;tig und zum Vergessen bis hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bem&amp;uuml;hte mich weiter. Ackerte. K&amp;auml;mpfte. B&amp;auml;umte mich auf. Ja, das hier wurde jetzt zu einer Mission. Mein K&amp;ouml;rper sendete Parolen aus: Im Stile von &lt;i&gt;Lang lebe die Leidenschaft&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Immer weiter, wir wollen von Sinnen sein&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Stellen wir uns den Herausforderungen der Obsession&lt;/i&gt;. Es war vergeblich. Anna lag auf dem R&amp;uuml;cken, Augen zu, Mund zu, Seele zu. Ich war gescheitert. Und von Orgasmus w&amp;auml;re im Grunde nat&amp;uuml;rlich keine Rede gewesen. Ich spritzte dennoch. Justament. Meine Stimmung war so, dass ich meinen H&amp;ouml;hepunkt erreichte, nicht, weil ich so geil war, sondern weil ich es ihr zu Flei&amp;szlig; machen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sexueller Albtraum bis hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schwitzte. Rund 30 Minuten Knochenarbeit hinterlie&amp;szlig;en eben ihre Spuren. Dann dachte ich, was ich jetzt wohl sagen sollte. Wie ich es sagen sollte. Ob ich &amp;uuml;berhaupt etwas sagen sollte. Aber sie kam mir zuvor. Und wie. Sie tr&amp;ouml;stete mich n&amp;auml;mlich. Und sprach: &lt;i&gt;Sei nicht traurig.&lt;/i&gt; Aha, jetzt sollte wohl die Erkl&amp;auml;rung f&amp;uuml;r ihre Unp&amp;auml;sslichkeit folgen. Nicht ihr Tag, blablabla. Aber es kam anders. Sie nahm meinen Kopf, schaute mir in die Augen, l&amp;auml;chelte. &lt;i&gt;Ich finde nichts dabei, wenn jemand noch nicht so viel Erfahrung mit Frauen hat.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss wohl etwas dran sein.</description>
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