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    <title>Lustreisen (Rubrik:SEX, EPISODE 7 Gekommen, erstmals)</title>
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    <dc:publisher>phantast</dc:publisher>
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    <dc:date>2005-05-18T08:03:48Z</dc:date>
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    <title>Lustreisen</title>
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    <title>ERSTMALS GEKOMMEN</title> 
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    <description>Mein Freund und ich sa&amp;szlig;en da, je ein Glas Bier vor uns, und die Erinnerungen mit uns. Irgendwann landeten wir bei unserem ersten Orgasmus (den wir im &amp;uuml;brigen nicht gemeinsam erlebten). Quelle amusement. Eine Geschichte jagte die andere, und einTeil meiner sexuellen Retrospektive muss jetzt hier stattfinden. Weil mir die Gedanken an einst Spa&amp;szlig; machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der allererste H&amp;ouml;hepunkt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war zwischen sechs und acht Jahre alt. So genau kann ich das zeitlich nicht mehr zuordnen. Jedenfalls besuchte ich die Volksschule (Einschub f&amp;uuml;r 40something: Grundschule). Und genau dort passierte es auch. Und zwar im Turnsaal.&lt;br /&gt;
Wir hatten einen Wettbewerb im Seilklettern. Jeder musste rauf, oben anschlagen, wieder runter, und das ganze f&amp;uuml;nf Mal (klingt fast schon nach Metapher f&amp;uuml;r das, was folgt). Als begabter Sportler hatte ich freilich rasch jene Technik entwickelt, die den Abstieg zum Abrutschen gestaltete. Und pl&amp;ouml;tzlich geschah es.&lt;br /&gt;
Ich hatte das Seil zwischen den Beinen und flutschte talw&amp;auml;rts, als mich ein sagenhaftes Gef&amp;uuml;hl durchstr&amp;ouml;mte. Von der Reibung ausgel&amp;ouml;st, empfand ich, was ich noch nie empfunden hatte. Und es war sch&amp;ouml;n. Richtig gut. Fremd, aber spannend.&lt;br /&gt;
Der Ehrgeiz, schnellster Kletterer der Klasse zu werden, war in Sekunden dahin, ich hatte nur mehr einen Gedanken: Was um Himmels Willen war denn das? Der Ausruf &lt;i&gt;Hallo, Leute, mir ist es gerade gekommen&lt;/i&gt; unterblieb nat&amp;uuml;rlich in Folge grenzenloser Ahnungslosigkeit.&lt;br /&gt;
Nein, ich konnte mein Gef&amp;uuml;hl nicht zuordnen, ergo auch mit niemandem dar&amp;uuml;ber reden. Vielleicht auch deshalb, weil ich mich in diesen Augenblicken als &lt;strike&gt;Abnormaler&lt;/strike&gt; Auserw&amp;auml;hlter f&amp;uuml;hlte. Ich war &amp;uuml;berzeugt, dass die Natur an mir, just an mir, ein Wunder-Exempel statuierte. Also blieb mir nichts anderes &amp;uuml;brig, als den Versuch der Rekonstruktion zu unternehmen.&lt;br /&gt;
Daher kletterte ich wieder aufs Seil. Und rutschte. Kletterte und rutschte. Wie ein Besessener. Immer in der Hoffnung, das ph&amp;auml;nomenale Phantom w&amp;uuml;rde mich noch einmal begl&amp;uuml;cken. Und auch, als die anderen Kinder schon l&amp;auml;ngst auf Matten purzelten, &amp;uuml;ber B&amp;ouml;cke h&amp;uuml;pften, auf Sprossenleitern hangelten, bat ich die Frau Lehrerin flehentlich, meine Seilklettert&amp;auml;tigkeiten fortsetzen zu d&amp;uuml;rfen. Der Lustwandler in mir bettelte schlie&amp;szlig;lich darum.&lt;br /&gt;
Ich wei&amp;szlig; heute nicht mehr, wie oft ich auf dieses bl&amp;ouml;de Seil geklettert bin. Am Abend hatte ich jedenfalls Schwielen auf den Fingern (ach, h&amp;auml;tte ich nur gewusst, wie ich mir selbige mit Orgasmusgarantie holen h&amp;auml;tte k&amp;ouml;nnen).&lt;br /&gt;
Aber es geschah kein zweites Mal. ES kam (mir) nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nat&amp;uuml;rliche Entwicklung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Jahre sp&amp;auml;ter entdeckte ich sie dann wirklich. Die Magie der Selbstbefriedigung. Und im R&amp;uuml;ckblick muss ich &amp;uuml;ber meine Unbeschwertheit in dieser Zeit, &amp;uuml;ber meinen lockeren Umgang mit den eigenen Empfindungen l&amp;auml;cheln. Auch wenn die voranschreitende sexuelle Aufkl&amp;auml;rung mir die Illusion raubte, ein Auserw&amp;auml;hlter zu sein. Der selbstproduzierte Orgasmus wurde alsbald zu meiner (t&amp;auml;glichen) Normalit&amp;auml;t. Und ich staune heute noch dar&amp;uuml;ber, dass es mir einst m&amp;ouml;glich gewesen ist, zehn bis f&amp;uuml;nfzehn Mal hintereinander zu kommen. Mit dem immer gleichen erl&amp;ouml;senden Effekt (tja, ewig zw&amp;ouml;lf m&amp;uuml;sste man sein, hm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der erste H&amp;ouml;hepunkt mit einer Frau&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verkl&amp;auml;rte Blick sorgt diesbez&amp;uuml;glich f&amp;uuml;r Erheiterung. Damals allerdings hatte ich den vielleicht gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten sexuellen Stress meines Lebens. Die Schilderung der Ereignisse darf daher getrost als (humoristische) Vergangenheitsbew&amp;auml;ltigung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
Ich war 13 Jahre alt. Es war auf einem Sommercamp in Salzburg. Sie hie&amp;szlig; Petra, war 14 (ja, ich hatte immer ein Faible f&amp;uuml;r &amp;auml;ltere Frauen). Und sie war sagenhaft reif. K&amp;ouml;rperlich betrachtet, denn geistige Reife ist in diesem Alter nicht gerade Erotik-Faktor Nummer 1. Ihre physische Entwicklung offenbarte sich vor allem in verdammt gro&amp;szlig;en Br&amp;uuml;sten. Sie hatte mehr Oberweite als alle ihre Zimmergef&amp;auml;hrtinnen zusammen.&lt;br /&gt;
Und wir kamen uns im Verlauf der Woche sehr spielerisch n&amp;auml;her. Wir kennen das wohl alle: Necken, Witze machen, usw. Irgendwann, als wir anderen beim Fu&amp;szlig;ballspielen zusahen, nahm sie pl&amp;ouml;tzlich meine Hand. Und ich war sehr aufgeregt. Details, also k&amp;ouml;rperliche Symptome, vernachl&amp;auml;ssige ich an dieser Stelle. Auch meine Reaktion auf ihre Umarmung in der Abend-Disco lasse ich aus. Auch jene, als sie mich k&amp;uuml;sste, und ich nicht recht wusste, was ich mit ihrer Zunge in meinem Mund anfangen sollte. Ich wei&amp;szlig; nur: Meine Welt war in wenigen Tagen eine andere geworden.&lt;br /&gt;
Und es dauerte auch nicht lange, da offenbarte sie mir ihre Vorstellung von Abenteuer. Sie wollte mich des N&amp;auml;chtens (verbotenerweise, ach wie prickelnd) in meinem Zimmer besuchen kommen. Weil wir dann ungest&amp;ouml;rt (die anderen Jungs sollten eigentlich schlafen) in meinem Bett schmusen k&amp;ouml;nnten.&lt;br /&gt;
Ich wei&amp;szlig; noch, dass ich eigentlich Nein sagen wollte. Aus Angst. Aus Unsicherheit. Der Druck war enorm, keine Frage. Aber ich wollte nat&amp;uuml;rlich nicht als Feigling dastehen. Ich wollte beweisen, dass ich ein echt cooler Lover bin. Also kam sie.&lt;br /&gt;
In einem Pyjama. Sie kletterte zu mir ins Hochbett. Mein Herz raste wie (da bin ich mir sicher) nie wieder in meinem Leben.&lt;br /&gt;
Und wir schmusten. Erst z&amp;ouml;gerlich. Dann (f&amp;uuml;r meine damaligen Begriffe) h&amp;ouml;chst professionell. Immerhin wollte ich auf keinen Fall den Anschein erwecken, es k&amp;ouml;nnte mein erstes derart gestaltetes Rendezvous sein. Und dann ging alles sehr schnell.&lt;br /&gt;
Denn ich gab meinem seit Tagen gehegten Verlangen nach. Und tastete mich mit zittriger Hand unter ihrem Oberteil zum Busen voran. Es war soweit. Erstmals in meinem Leben f&amp;uuml;hlte ich bewusst eine weibliche Brust. Es war wundersch&amp;ouml;n. Sagenhaft. Ph&amp;auml;nomenal. Gro&amp;szlig;artig. Geil.&lt;br /&gt;
Ich wusste zwar &amp;uuml;berhaupt nicht, was ich mit meiner Hand jetzt machen sollte, aber allein die Haut, die W&amp;ouml;lbungen, die Brustwarzen zu sp&amp;uuml;ren, war f&amp;uuml;r mich das bedeutendste Gef&amp;uuml;hl im Zuge der Mannwerdung.&lt;br /&gt;
Und so streichelte ich ein bisschen an ihrer Brust (immer nur an der einen) herum, umfasste wieder und wieder die unvorstellbar gewesene Pracht und z&amp;uuml;ngelte derweil wie ein Derwisch.&lt;br /&gt;
Erst dann sp&amp;uuml;rte ich, wie sie ihre Hand zu meiner K&amp;ouml;rpermitte wandern lie&amp;szlig;. Aber sie sollte meinen erwachsen werdenden Schwanz nie erreichen.&lt;br /&gt;
Weil ich spritzte.&lt;br /&gt;
In diesem Moment. Zu fr&amp;uuml;h. Aber unkontrollierbar. Ihr Busen war f&amp;uuml;r meine sexuelle Realit&amp;auml;t im wahrsten Sinne des Wortes eine Nummer zu gro&amp;szlig;. Ihr Reiz &amp;uuml;berreizte mich. Ihr K&amp;ouml;rper zeigte mir meine ersten Grenzen auf.&lt;br /&gt;
Mir war das nat&amp;uuml;rlich unendlich peinlich. Von Genuss keine Rede. Auch, wenn sie mir meine (freundlich formuliert) Spontanreaktion als Kompliment f&amp;uuml;r sie zu verkaufen versuchte. Ich genierte mich. F&amp;uuml;r die N&amp;auml;sse. F&amp;uuml;r meine vorgegaukelte Sexualkompetenz. F&amp;uuml;r das verfr&amp;uuml;hte Ende einer Nacht, die zum Zauber werden sollte. Einfach f&amp;uuml;r alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber r&amp;uuml;ckblickend liebe ich diese Erfahrung. Und weil ich weibliche Br&amp;uuml;ste heute gar so unfallfrei in H&amp;auml;nden halten kann, denke ich mir manchmal: Vielleicht vermisse ich solche Ereignisse sogar.</description>
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    <dc:subject>SEX, EPISODE 7 Gekommen, erstmals</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 phantast</dc:rights>
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